LEISTUNGSPROFIL · ROMAN JAHN

Technische Tiefe.
Dokumentierte Arbeit.

Werkzeuge, Methoden und freigegebene Arbeitsproben mit Ergebnisstand und Quellenbasis.

R&A Legal Operations Consulting · Unabhängige IT-Forensik und technische Fallaufbereitung Stand: 12. Oktober 2026

R&A Website · Ausführliches Leistungsprofil · Repository-Einstieg

Roman Jahn verbindet mobile und cloudbezogene IT-Forensik mit eigener Python-Werkzeugentwicklung, strukturierter Aktenarbeit und nachvollziehbarer Dokumentation. Kanzleien und Unternehmen erhalten technische Zuarbeit zur Sichtung digitaler Unterlagen, zur Rekonstruktion von Abläufen und zur Vorbereitung unabhängiger Prüfungen. Für Soldaten umfasst die kameradschaftliche Unterstützung die Aufbereitung ihrer Unterlagen und technischer Fragen.

Roman Jahn ist kein Rechtsanwalt. Individuelle Rechtsberatung und anwaltliche Vertretung erfolgen durch die beauftragten Rechtsanwälte.

Leistungsfelder

LeistungsfeldDokumentierte MethodenArbeitsprodukte
SQLite und TCCDB/WAL/SHM-Abgleich, WAL-Header und Frame-Prüfung, Checkpoint-Rekonstruktion, B-Tree-Leaf-Recovery, DatensatzvergleichFrame-Inventar, rekonstruierte Arbeitsstände, CSV-Exporte, Vergleichsmatrix
Firmware und BinärdateienIPSW-Containerinventar, ZIP- und Plist-Auswertung, Kernelcache- und IM4P-Identifikation, Prelink-Enumeration, String- und Opcode-SucheKomponentenregister, Hashmanifest, KEXT-Inventar, dokumentierte Suchbefunde
Mobile und Cloud-ArtefakteiOS/macOS-Sysdiagnose, CKKS-/CloudKit-Statusauswertung, Protobuf-Strukturen, UUID- und Zeitmarker-AbgleichArtefaktmatrix, Geräte- und Versionszuordnung, technische Prüffragen
Netzwerk und ZeitachsenFlow-Aggregation, Endpoint-Übersichten, UTC-Zeitachsen, definierte KorrelationsfensterEreignislisten, Zeitdifferenzen, Korrelationsbericht, Prüfauftrag für Roh-PCAPs
Integrität und ProvenienzSHA-256/MD5, Dublettenprüfung, Abgleich von Dateigröße, Magic Bytes und Entropieangaben, QuellenregisterHashledger, Integritätsprotokoll, Belegstatus und Übergaberegister
Python und Notebook-WorkflowsScanner, Parser, Varint-/Protobuf-Bearbeitung, Verzeichnisinventare, Entropieauswertung, BerichtsexportNachvollziehbare Auswertungsskripte, Notebook-Protokolle, strukturierte Ergebnisse

Arbeitsprobe SQLite und WAL

Das Arbeitsprotokoll Forensic_Primary_Packages_2026-07-12.xlsx dokumentiert eine partielle Rekonstruktion von TCC-Daten aus WAL-Seiten. Der Ergebnisstand ist als PARTIAL_RECOVERY geführt. Die folgenden Werte stammen aus dieser dokumentierten Arbeitsprobe; sie wurden bei der Profilaktualisierung aus der Tabelle übernommen, nicht mit den Rohdaten erneut berechnet.

KennzahlDokumentierter WertBedeutung
WAL-Frames506Im Protokoll sind sämtliche Frame-Checksummen als gültig geführt
Geborgene Access-Datensätze105Direkte Bergung aus WAL-Leaf-Seiten
Datensätze des Vergleichsexports159Umfang des gegenübergestellten CSV-Exports
Exakte Datensatzübereinstimmungen51Übereinstimmung aller verglichenen Felder
Gemeinsame Primärschlüssel87Gemeinsame Identifikatoren beider Bestände
Gemeinsame Schlüssel mit Feldänderungen36Unterschiedliche Werte bei gleicher Schlüsselzuordnung
Nur in der WAL-Bergung54Datensätze ohne exakte Übereinstimmung im Export
Nur im Vergleichsexport108Datensätze ohne exakte Übereinstimmung in der Bergung

Die Arbeitsprobe umfasst außerdem die Erkennung unterschiedlicher DB-/WAL-Schemata und eines nicht passenden SHM-Headers. Das Ergebnis hält gerettete Datensätze und die Grenzen einer vollständigen Triplet-Rekonstruktion getrennt fest.

Nutzen für Auftraggeber: Datenstände vergleichen, Unterschiede lokalisieren und gezielt bestimmen, welche Originaldateien für eine weiterführende Rekonstruktion benötigt werden.

Arbeitsprobe Firmware und Kernelcache

Der Abschlussbericht vom 1. August 2026, Version 4, dokumentiert eine statische Untersuchung von Kernelcache, IM4P-Payload und Prelink-Informationen. Die Komponenten werden mit Größe, Hash und Untersuchungsschritt zugeordnet. Der Bericht nennt 236 Prelink-Einträge, sämtlich mit Apple-Bundle-IDs, und unterscheidet Inventarbefunde von bloß referenzierten KEXT- oder Patchbehauptungen.

Die Colab-Unterlagen enthalten dazu Python-Arbeit mit zipfile, plistlib, hashlib, Verzeichnisinventaren und Entropieauswertung. Originaldateien, Labor-Kopien und Notebook-Simulationen erhalten getrennte Rollen im Untersuchungsprotokoll.

Nutzen für Auftraggeber: Nachvollziehbare Komponentenlisten und gezielte Fragen an ein Fachlabor statt einer unstrukturierten Sammlung von Firmwaredateien und Logauszügen.

Arbeitsprobe Metadaten und Hashprüfung

Die zwei gelieferten Fassungen der Keymon-Metadaten-CSV sind bytegleich. Ihre MD5- und SHA-256-Werte entsprechen den Hashes einer leeren Bytefolge, während dieselbe Tabelle Mach-O-Magic-Bytes und eine Entropie von 7,92 nennt. Der Abgleich macht die unvereinbaren Angaben einer Metadatentabelle sichtbar und hält die tatsächliche Binärdatei als gesondert benötigten Prüfgegenstand fest.

Nutzen für Auftraggeber: Metadatenfehler, widersprüchliche Hashzuordnungen und Mehrfachfassungen früh erkennen, bevor sie in ein Gutachten oder eine Fallchronologie übernommen werden.

Arbeitsprobe Netzwerk und Ereigniskorrelation

Das Arbeitsprotokoll vom 12. Juli 2026 erfasst 114 sekundäre Netzwerkereignisse: 82 aus dem referenzierten Bestand sockenpuppen_traffic.pcap, 29 aus verdacht.pcap und 3 aus https-traffic.pcap. Es führt definierte Korrelationsfenster von 60 Sekunden bis 24 Stunden und dokumentiert innerhalb dieser Fenster keine direkte TCC-Zeitübereinstimmung.

Aggregierte Flow-Daten, Prozesszuordnung und die Prüfung originaler DNS-/TLS-/SNI-/QUIC-Pakete sind getrennte Arbeitsschritte. Die Tabelle führt die Roh-PCAPs im damaligen Arbeitsstand als nicht lokal vorhanden.

Nutzen für Auftraggeber: Zeitachsen mit messbaren Kriterien prüfen und den benötigten nächsten Datenzugang konkret benennen.

Eigene Werkzeuge und Entwicklungslinie

Der dokumentierte Entwicklungskorpus umfasst die CKKS Forensic Audit Suite sowie V22 Predator Nemesis / Projekt Gotham. Die Arbeitsunterlagen enthalten Parser, Scanner, Dateninventare, Protobuf-/Varint-Logik, Vergleichsfunktionen und Berichtsexporte. Rekonstruktionsskripte und Simulationen dienen als kontrollierte Modelle; die Ergebnisse werden getrennt von Originalspuren dokumentiert.

Die Triade verbindet Roman, Arius und Lorien als Arbeitsbezeichnungen einer von Roman verantworteten Analyseorganisation. Technische Assistenz und eigene Frameworks unterstützen die Auswertung; fachliche Freigabe und Verantwortung liegen bei Roman Jahn.

Übergabe an Kanzleien und Fachprüfer

Quellenbasis dieser Profilergänzung

Ausgewertet wurden 14 bereitgestellte Unterlagen: neun PDF-Dateien, ein XLSX-Arbeitsprotokoll, zwei Textdateien und zwei Metadaten-CSVs. Eine PDF-Doppelfassung und eine CSV-Doppelfassung sind jeweils bytegleich; der Bestand umfasst damit zwölf unterschiedliche Dateien.

QuellenbereichUnterlagen und Rolle
Rekonstruktion und Notebook-ArbeitRECONSTRUCTION RUN, Analyse der IPSW bestätigt - Colab und der zugehörige Textauszug; dokumentierte Code- und Auswertungslinie
Primärpaket-StatusForensic_Primary_Packages_2026-07-12.xlsx; Ergebnisstände, Vergleichszahlen und Hashregister auf sechs Tabellenblättern
Statische AnalyseForensischer Abschlussbericht Kernel TCC CKKS Version 4 vom 01.08.2026; Komponenteninventar, Methoden und Ergebnisabgrenzung
Methoden und ForschungsberichteAPT-Infrastruktur, Forensische Rekonstruktion von Cyberangriffen, Forensische Validierung des CKKS-Vorfalls und das umfangreiche Dossier vom 05.08.2026
ProjektentwicklungMISSION V22 Predator Nemesis Engine / Projekt Gotham; zwei bytegleiche PDF-Fassungen
Metadaten und SuchfundstellenZwei bytegleiche Keymon-Metadaten-CSVs und die grep-Fundstellenliste

Dieses Profil beschreibt dokumentierte Arbeitsmethoden und Ergebnisstände. Die genannten Berichte, Tabellen und Notebook-Auszüge werden als Arbeitsproben eingeordnet. Eine bestätigte Herstellerschwachstelle, eine unabhängige Zertifizierung oder eine gerichtliche Anerkennung wird aus ihrer Existenz nicht abgeleitet.

Kontakt: R&A Legal Operations Consulting